Traumapädagogische Beratung

Traumapädagogische Beratung als Methode in der HEIB

Wir sind der Auffassung, dass extreme Gefühle (Angst, Ohnmacht, Scham, Trauer, Wut, Ekel, etc.) bei Kinder und Jugendlichen, die unter Traumata leiden, zu beobachten sind.

Es ist ein Ungleichgewicht in der Waage der Emotionen zu beobachten. Es gilt darum die Freudenseite der Betroffenen zu beleben und diese in den Mittelpunkt zu stellen. Belastungen und Resilienzen werden als erstes dadurch wieder in ein Gleichgewicht gebracht. Der Ansatz (die Gesundheit als Prozess zu sehen) bringt den Kopf und den Körper in ein positives Erleben, welches das Lernen und die Entwicklung nachhaltig unterstützt. Hier setzt die Traumapädagogische Beratung an.

Kindern und Jugendlichen wird ihrem Entwicklungsstand entsprechend deutlich gemacht, was mit ihnen bei Stress und Trauma passiert (physisch und psychisch). Gleichzeitig machen wir den Kinder und Jugendlichen Angebote zur Förderung von Resilienzen, Auf- und Ausbau von Stärken und Fähigkeiten sowie die Förderung und Entdeckung von Interessen.

Weitere Förderungen

Weitere Förderungen werden schrittweise über eine Sozialisierung in entsprechende Gruppen vorgehalten.
Hierbei können sich die Betroffenen im geschützten Rahmen ausprobieren und auch in Reflektionen lernen, mit Triggern umzugehen. Weiterhin richtet sich die Traumapädagogische Beratung auch an die Familienangehörigen bzw. die Eltern.

Hierbei stehen das Verständnis für ihr Kind und der Umgang mit der belastenden Situation im Vordergrund. Eine Anbahnung an das Eltern – Kind Verhältnis ist der nächste Schritt einer ganzheitlichen Traumapädagogischen Beratung. Somit sind eine Sozialisierung und eine Personalisierung für traumatisierte Kinder und Jugendliche möglich.